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 Die Verlassenen

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Arakthe
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BeitragThema: Die Verlassenen   September 27th 2014, 09:42

Quelle: WoW Roolenspielforum; Zarathar

Einleitung

Ein Guide für die Spieler der Verlassenen.
Mancher mag denken, sie sind ein einfach zu spielendes Volk, aber aus Erfahrung weiß ich, dass weder das Ausspielen als tumbe Zombies, noch das Ausspielen als Menschen passend ist. Die Verlassenen sind ebenso vielfältig wie andere Völker. Es gibt noch die, die ihrem alten Leben nachhängen (im positiven wie negativen Sinne) und ebenso die, die sich voll und ganz auf das Morgen konzentrieren. Auf jeden Fall sind die Verlassenen mehr als nur wandelnde Leichen, die nichts mit sich anzufangen wissen.
Dieser Guide erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Ich habe allerdings mein Bestes getan, mich möglichst ausführlich und genau zu informieren. Als Quelle habe ich in erster Linie mein eigenes Wissen benutzt, dazu als Quellen WarCraft 3 samt Addon Frozen Throne, fast die gesamte Questpalette der Verlassenen in WoW sowie in Teilen wowwiki.com. Sollte jemandem Fehler auffallen, so bin ich gerne bereit, diese zu verbessern, da auch ich nach knapp 14 Jahren Dasein als WarCraft-Fan sicherlich das eine oder andere zusammenwürfele, vergesse oder persönliche Meinungen der Lore entgegenstehen.
Wer diesen Guide verlinken oder übertragen will um auch Spieler zu erreichen, die nicht dieses Forum benutzen, darf das gerne so machen, solange er klarstellt, dass dieser Guide nicht von ihm selbst stammt. Vorab schon mal Danke an Fintalas, dessen Guide mir Anregungen in der Struktur gab und dessen Geschichtserläuterungen ich in Teilen genutzt habe.
Den Link zu seinem Menschenthread findet man im Folgenden, dort sind u.a. die Ursprünge und die Geschichte bis zum 3. Krieg wunderbar erläutert, sodass ich mir diese Punkte hier mal spare.
http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/1035414523

Inhalt

1. Geschichte des 3. Krieges
2. Genaue Entstehung eines Verlassenen
3. Fraktionsdetails sowie Unterfraktionen
4. Armee
5. Religion
6. Verhältnis zur Horde
7. Verhältnis zur Allianz
8. Die Zukunft
9. Abschließende Tipps fürs RP
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 27th 2014, 09:47

1. Geschichte

Für die Geschichte bis zum 3. Krieg siehe o.g. Link zum Thread der Menschen.
Der 3. Krieg:Zu Beginn des 3. Krieges suchte eine unheimliche Seuche die Nordländer des Königreiches Lordaeron heim.
Da aber zum einen der Ausbruch der Orcs für Aufruhr sorgte und zum anderen König Terenas nicht willens war, seinem Volk nach dem 2. Krieg weitere Bürden wie eine Quarantäne aufzuerlegen, breitete sich die Seuche rasch aus. Die Kirin Tor schickten zwar die Schülerin von Meister Antonidas, Jaina Proudmoore, los und die Paladine der Silbernen Hand den Königssohn Arthas, aber auch die beiden konnten nicht viel ausrichten gegen die erstarkenden Untoten.
Dorf um Dorf wurde in den Nordlanden überrannt und die Zahl der Geißel genannten Untoten wuchs immens.Erst nach der Säuberung Stratholms durch Prinz Arthas wurde es eine Zeit lang ruhig in Lordaeron, als die Untoten verschwanden und die Kultanhänger sich nach dem Tod ihres Anführers Kel Thuzad in den Dörfern verbargen. Doch dann kehrte Prinz Arthas als Todesritter des Lichkönigs wieder, tötete seinen Vater König Terenas und stürzte das Land ins Chaos.
Die Geißel erhob sich wieder und verschlang sehr schnell das gesamte Lordaeron, Quel’thalas und Dalaran. Erst danach kehrte Friedhofsruhe ein, als die Legion mit dem Großteil der Geißel gen Weltenbaum zog und dort geschlagen wurde.Dann kehrte Arthas jedoch zurück und forderte die Schreckenslords heraus, die Lordaeron im Auftrag der Legion verwalteten.
Er krönte sich selbst zum König und machte sich auf, die letzten menschlichen Enklaven in Lordaeron zu zerstören.
Dies gelang ihm auch teilweise, doch dann verlor er nach und nach seine Kraft, weil durch eine Attacke Illidans der Frostthron des Lichkönigs Ner’zhul einen Riss hatte, durch den dessen Kraft nach und nach entschwand. Diese Schwäche nutzten die Schreckenslords, um zusammen mit der wieder freien Banshee Sylvanas und weiteren Untoten Arthas zu töten.
Diesem gelang zwar die Flucht, auf dieser wurde er jedoch fast von Sylvanas und ihren Getreuen getötet.In Lordaeron brach nun endgültig der Bürgerkrieg aus.
Da Sylvanas und ihre Getreuen, die sich aus dem Bann des Lichkönigs lösen konnten, nicht bereit waren, sich der Herrschaft der Schreckenslords zu beugen, begann ein kurzer aber harter Kampf um das tote Königreich, in dessen Folge der Schreckenslord Varimathras die Seiten wechselte und seine Brüder getötet wurden – zumindest dachte man das.
Am Ende rief Sylvanas die Fraktion der Verlassenen aus, die sich ihren Platz in der Welt schaffen und jeden töten wollten, der ihnen im Wege istDie Zeit nach dem 3. Krieg:Die Schwäche des Lichkönigs nutzend eroberten die Verlassenen weite Teile von Tirisfal, Silberwald und sogar die im Bau befindliche Hauptstadt Undercity.
In dieser Stadt erweiterten sie die Krypten und schufen sich eine Heimat tief unter den Ruinen der alten Hauptstadt von Lordaeron. Das Land selber war jedoch schwieriger zu erobern, da sowohl die Geißel als auch die Überlebenden von Lordaeron in Form des Scharlachroten Kreuzzuges immer wieder versuchten, das Land zurückzuerobern. Da aber auch unter diesen Fraktionen Krieg herrschte, konnten die Verlassenen in den folgenden Jahren ihren Machtanspruch durchsetzen, was auch ironischerweise der Geißel zu verdanken war, die letzten Endes bei ihrer Offensive auf Neu Avalon vor einigen Monaten Truppen des Kreuzzuges vom Westen abzog und im Osten vernichtete.
Dadurch wurde letzten Endes nicht nur die Gefahr einer Invasion der Verlassenen-Länder abgewandt, sondern auch ein Großteil der Kreuzzug Truppen vernichtet bzw. nach Nordend vertrieben.Während die Armeen der Verlassenen durch immer wieder neue, vom Lichkönig befreite Untote langsam, aber stetig anwuchsen, schickte die Königliche Apothekervereinigung ihre Leute in die ganze Welt und sogar darüber hinaus, um ein Mittel zu finden, dass sowohl die Lebenden als auch die Untoten der Geißel vernichten kann. Sogar vor heimlichen Tests vor den neuen Verbündeten der Horde machten die Apotheker nicht halt.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 27th 2014, 09:55

Wrath of the Lichking oder der Krieg gegen die Geißel

Nach Arthas Angriff auf die Horde und die Allianz begannen auch die Verlassenen, ihre Truppen nach Nordend überzusetzen.
Während die Orcs, Tauren und Trolle durch die Boreanische Tundra gen Eiskrone ziehen, haben die Verlassenen im Heulenden Fjord ihre Lager aufgeschlagen und testen dort die neuesten Erreger ihrer Seuche gegen die plötzlich auftauchenden Vrykul sowie Expeditionskorps der Allianz. Und wie man beobachten kann, sind diese Tests sehr erfolgreich.So ging der Kampf gegen den Lichkönig weiter, bis durch eine Revolte die Verlassenen gespalten wurden.
Der Schreckenslord Varimathras verriet die Bansheekönigin Sylvanas und verjagte sie und ihre Anhänger. Danach griffen die Apotheker unter Anleitung ihres führenden Alchimisten Putress mit den neuesten Erregern der Seuche die Truppen der Horde und Allianz an der Pforte des Zorns an, wodurch sowohl die Geißel, als auch die Horde und Allianz schwere Verluste erlitt. Erst das Eingreifen der Roten Drachen zerstörte die Seuchenbatterien der Verlassenen. In der Folge kam es zu einer Offensive sowohl der Horde als auch der Allianz auf Undercity, in dessen Ergebnis die Horde Varimathras und die Allianz Putress töten konnten. Es kam sogar fast zu einem Kampf Thrall gegeb Varian, der nur durch das Eingreifen von Jaina Proudmoore verhindert werden konnte, die Varian und sein Gefolge nach Stormwind teleportierte.Danach kehrten Sylvanas und ihre Anhänger nach Undercity zurück, wohlwissend, dass ihre als Waffe gegen die Geißel getarnte Seuche nun bekannt ist und selbst die Verbündeten misstrauisch darauf achten werden, was in Tirisfal geschieht. Damit begannen die Spannungen zwischen Horde und Allianz zu wachsen.
Die Verlassenen hingegen spielten nach den Verlusten des kurzen Bürgerkrieges keine große Rolle mehr im Kampf gegen den Lichkönig. Sylvanas stürmte zwar mit ihren Getreuen über Umwege die Eiskronenzitadelle, musste aber letzten Endes erkennen, dass Arthas ihr mittlerweile überlegen war und floh. Der Lichkönig selber fiel letzten Endes durch die Hand von Tirion Fordring mit seinem Aschenbringer sowie seiner Getreuen von Horde, Allianz und Argentumkreuzzug.

Cataclym:

Die letzten Jahre schon konnten die Verlassenen Lordaeron Stück für Stück zurückerobern, was auch dem Sieg der Geißel über die Scharlachroten bei Neu Avalon zu verdanken war.
Aus den alten Ruinenstädten wurden oftmals befestigte Orte im eigenen Stil menschlich/geißeltechnisch und der Einfluss wurde über Tirisfal, den Silberwald, das Hügelland bis hin zur Grenze nach Stromgarde ausgedehnt. Auch im Bereich Andorhal haben die Verlassenen jeden Versuch der Allianz verhindert, dort Fuß zu fassen, da der Argentumkreuzzug sie für viele unerklärlicherweise - Spielengine oder kommt da noch loretechnisch was, man weiß es aktuell nicht - nicht behelligt.
Somit gehört der Westteil des alten Lordaeron wieder Teilen der alten Bewohner, nur Teile der Westlichen Pestländer im Norden und die Östlichen Pestländer wurden noch nicht einverleibt. Lediglich der anfangs sehr erfolgreiche Angriff auf Gilneas ist aktuell im Grenzbereich Silberwald/Gilneas festgefahren, da die Verlassenen zwar die Gilneer mit einem Husarenstreich zum Rückzug bewegen konnten, unterm Strich aber die Gilneer mithilfe der Allianz doch die Verlassenen im Norden stoppen konnten.
Die zweite große Veränderung bei den Verlassenen ist die Eingliederung ehemaliger Geißeleinheiten, allen voran der Valkyr und sogar einige Todesritter der Schwarzen Klinge gesellten sich dazu. Mithilfe der Valkyr haben die Verlassenen auch begonnen, ihr Nachwuchsproblem zu regeln, da mit ihnen nun eine zweite Generation der Verlassenen begründet wurde.
Nicht mehr nur die erste, die von der Geißel gelöst wurde, sondern durch Valkyr wiederbelebte Feinde, denen aber zumindest teilweise eine Wahl gelassen wird - wenn auch ein kontra-Sylvanas-Kurs schnell zerschlagen wird. Aktuell sind die Verlassenen aber eine der stärksten Völker von Azeroth, da jedweder große Widerstand bis auf Gilneas zerschlagen wurde. Die Frage bleibt, was der Argentumkreuzzug auf Dauer machen wird, denn am Ende ist dieser die einzige Macht neben den Verlassenen, die geschlossen im alten Lordaeron vorhanden ist?

Mists of Pandaria:

Bei der Offensive rund um Pandaria waren die Verlassenen nicht stark involviert, lediglich beim Angriff auf Orgrimmar haben sie sich beteiligt, wenn auch nicht mit massivster Truppenstärke. Dass Sylvanas am Ende Vol'jin als Kriegshäuptling akzeptiert, muss nicht viel heißen. Schon zu Thralls Zeiten haben die Verlassenen ihr eigenes Ding gemacht.Warlords of Draenor:Ob das Addon mehr Futter als MoP bringt, bleibt abzuwarten. Ich befürchte, auch dieser Abschnitt wird klein bleiben.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 27th 2014, 09:59

2. Genaue Entstehung eines Verlassenen

Die Verlassenen entstanden größtenteils zur Zeit des frühen 3. Krieges, als der Nekromant Kel Thuzad mit seinen Anhängern in den Dörfern und Städten der Nordlande von Lordaeron sowohl Seuchenkessel mit der Essenz des Lichkönigs deponierte als auch Getreide verseuchte und dies verbreitete.
Die Menschen, die nun erkrankten, wurden im letzten Stadium zu verfaulten Untoten, die nur noch ihren Instinkten und der Stimme des Lichkönigs folgten. Dabei wandten sie sich gegen all jene, die sie vorher liebten und fegten zusammen mit den anderen Truppen der Geißel übers Land und darüber hinaus.Als aber der Lichkönig durch den Riss in seinem Thron im späteren Verlauf des 3. Krieges teilweise seine Kraft verlor, konnte sich nicht nur die untote Hochelfe Sylvanas befreien, sondern auch andere Untote der Geißel, darunter viele ehemalige Bewohner von Lordaeron.
Diese traten größtenteils der von Sylvanas geschaffenen Fraktion der Verlassenen bei, es gibt aber auch freie Untote, die alleine agieren.
Warum allerdings manche Untote in Lordaeron ihren freien Willen wiedererlangten und andere nicht, lässt nur Spekulationen zu. War ein Verlassener im Geist stärker als manch anderer? War er kürzer als andere unter dem Einfluss der Geißel? Oder war es am Ende einfach Zufall, dass der Lichkönig über manche die Kontrolle verlor und andere nicht?
Eine genaue Antwort lässt noch auf sich warten.Durch die enormen Verluste der letzten Kriege und dem Übertritt einiger hoher Geißel-Offiziere, allen voran der Valkyr, fangen die Verlassenen allerdings an, selber Tote wiederzuerwecken.
Diese scheinen zwar einen eigenen Willen zu haben, erscheinen aber schockiert und verwirrt ob der gewaltsamen Wiederbelebung.
Es bleibt die Frage, ob sie bei den oftmals darauffolgenden Angriffen auf die ehemaligen Verbündeten aus freiem Willen mitmachen oder die Valkyr dies auch befehlen kann. Allerdings hat auch die Allianz bemerkt, dass die Valkyr anscheinend nicht jedes Wesen wiederbeleben können.

Es gibt zwar auch Untote anderer Völker (z.B. Hochelfen), diese sind aber kein Opfer der Seuche sondern von Nekromantie.
Die wenigen untoten Hochelfen existieren in Form der Banshees (untote Geister weiblicher Hochelfen) oder Dunkler Waldläufer, die aber nicht spielbar sind. Die Seuche selber hatte durch ihren Fokus auf die Menschen nur dort den Erfolg, den sich Ner’zhul wünschte. Daher sind die spielbaren Verlassenen auch alles Menschen aus größtenteils Lordaeron, da die Seuche nur dort effektiv eingesetzt wurde – mit eventuell ein wenig den Randbereichen von Dalaran.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 09:47

3. Fraktionsdetails sowie Unterfraktionen

Aktuelle Führung: Bansheekönigin Sylvanas Windrunner
Ihre Geschichte nach WotLK: http://eu.battle.net/wow/de/game/lore/leader-story/sylvanas-windrunner/1#readmode

Herrschaftsgebiet: den Westteil des alten Lordaeron (Tirisfal, Silberwald, das Vorgebirge des Hügellandes, Andorhal und angrenzende Bereiche der zentralen Westlichen Pestländer); aktuelle Vorstöße finden gen Gilneas und Stromgarde statt.

Wappen: das Zeichen der Qual; ein Rabenschild mit einer tränenvergießenden Maske und drei zerbrochenen Pfeilen als Zeichen des Todes und der Qual
http://www.wowwiki.com/Icon_of_Torment

Die Entweihten:

Die Entweihten sind eine Spezialtruppe, die Varimathras für die Offensive im Südteil des Kontinents Lordaeron gründete. Diese sollte vor allem den Rohstoffnachschub aus dem Gebiet des Arathibeckens sichern und geriet dort sehr schnell mit dem Bund von Arathor gegeneinander, der im Namen des verwüsteten Königreichs Stromgarde seine Heimat mit Unterstützung von Stormwind verteidigt.

Aktueller Status:
Unbekannt.

- Die Königliche Apothekervereinigung

Diese Vereinigung wurde gegründet, um eine neuen Seuche gegen die Geißel und die Lebenden zu finden. Ihre Apotheker waren in den letzten Jahren sehr aktiv und sogar bei den anderen Völkern der Horde suchten sie Zutaten, angeblich für ein Heilmittel gegen das untote Dasein.
Mittlerweile wurden die Apotheker fündig und setzten ihre neuesten Erreger in Nordend gegen die Geißel, aber auch gegen die Vrykul und Allianz ein.Als dann die Revolte unter Varimathras begann, stellte sich ein Teil der Apotheker unter Führung von Putress gegen Sylvanas und startete an der Pforte des Zorns einen verheerender Seuchenangriff gegen die Geißel, aber auch gegen Horde und Allianz, bei dem tausende Soldaten umkamen und der Lichkönig schwer verletzt wurde.
Die Apotheker waren also sehr erfolgreich in den letzten Jahren, wie dieser eine Angriff beweist.

Aktueller Status:
Nach der Niederschlagung des Aufstandes dürften die treuen Apotheker von Sylvanas weiterforschen, kritisch beäugt von den Verbündeten, die nun wissen, dass die Apotheker nicht nur ein Heilmittel erforscht haben. Im Krieg gegen Gilneas setzt die Vereinigung einen "harmloseren" Wirkstoff ein, den Garrosh erlaubt hat - zumindest scheint er im ersten Moment harmlos zu sein.

- Die Todespirscher:

Die Todespirscher sind eine Truppe der Verlassenen, die als Späher und schnelle Eingreiftruppe fungieren. Sie sind gnadenlos und schnell in der Ausführung und befinden sich zumeist im Team oder bei andere Truppenteilen direkt im Kampf, um Informationen zusammeln bzw. den Feind zu schwächen.

Aktueller Status:
Die Todespirscher fungieren auch in Cataclysm als Späher und schnelle Eingreiftruppe bei den Offensiven der Verlassenen.

- Die Hand der Rache:

Die Hand der Rache ist eine eigens gegründete Organisation für die Nordendoffensive.
Sie hat im Heulenden Fjord eine starke Offensive gestartet und ist mit den besten Truppen und Seuchenerregern ausgestattet, die die Verlassenen kennen. Erst die Revolte von Varimathras zog viele Truppen der Hand auf die Seite der Aufständischen.

Aktueller Status:
Nachdem die Revolte beendet wurde, zogen die Verlassenen anscheinend fast alle übrigen Truppen der Hand wieder ab. Diese Gruppierung ist in Cataclysm bisher nicht existent, wurde also aller Wahrscheinlichkeit nach wieder aufgelöst und in reguläre Truppenverbände integriert.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 11:14

4. Armee

Die Armee der Verlassenen ist im Kern genauso aufgestellt, wie auch eine normalen Menschenarmee, dazu kommen noch Elemente, die teilweise von der Geißel oder den Hochelfen adaptiert wurden.

- Truppenstärke:

Die Verlassenen sind im Kern nicht so zahlreich wie z.B. die Menschen oder selbst die Orcs, gleichen diese Schwächen aber durch ihren Untod aus, der dafür sorgt, dass man einen Verlassenen nicht so einfach mit einer Wunde verletzen oder töten kann.
Im Prinzip ist ein Verlassener nur zu töten, indem man seinen Körper gänzlich zerstört, entweder durch rohe Kraft (z.B. in Stücke hacken und verbrennen) oder durch Magie oder heilige Kraft von z.B. Paladinen.

- Truppentypen:

Neben normalen Verbänden von Soldaten (Fern- und Nahkämpfer) haben die Verlassenen diverse spezielle Truppen.
Darunter sind Magier und Schattenpriester, aber auch bei den Verlassenen geduldete Hexenmeister und sogar vereinzelt Nekromanten, ab Cataclysm auch Valkyr der ehemaligen Geißel. Dazu kommen produzierte Monstrositäten, die zwar intelligenztechnisch kaum weiter als eine Maschine, dafür aber sehr stark sind sowie Banshees, also untote, weibliche Hochelfen mit ihren Fähigkeiten.
Des Weiteren wurden im Laufe der Jahre untote Hochelfen als Dunkle Waldläufer wiedergeboren, die bei den Verlassenen die Aufgaben als Späher übernehmen, aber auch häufig als Generäle agieren und die Truppen anführen.
Außerdem haben die Verlassenen im Bereich der Seuchenforschung immense Fortschritte gemacht und können so annähernd jedem selbst zahlenmäßig überlegenen Feind Parolie bieten, solange dieser keinen Weg findet, durch starke Schläge oder Angriffe mit dem Heiligen Licht die Vorteile der untoten Verlassenen auszuhebeln.Wie man an Cataclysm sieht, setzen die Verlassenen bei Ihren Angriffen auf unterschiedliche Taktiken.
Schnelle Truppeneinheiten fallen dem Feind in die Flanke, während der Hauptteil der Armee mit regulären Soldaten, Magiern, Katapulten, Seuchenbomben und auch Monstrositäten den Feind direkt konfrontieren.

Darüberhinaus sorgen die Valkyr mit ihrer Nekromantie für - sofern vorab genug Leichen vorhanden - eine große Menge an tumben Zombies, die als Kanonenfutter dem Feind entgegengeworfen werden.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 11:16

5. Religion

Die Verlassenen haben nach den Wirren des 3. Krieges ihre eigene Sicht der Welt entwickelt.
Ihre Religion ist im Grunde eine dunkle Variante des Heiligen Lichts, das sie als Lebende verehrten.
Im Kern geht es bei dem Kult des Vergessenen Schattens um die drei Tugenden:

Respekt,
Zähigkeit
Macht

Manche Anhänger glauben aber auch noch an eine vierte oder fünfte Tugend.
Da der Kult aber in diverse Strömungen aufgeteilt ist, fehlt es ihm bis heute an vereinter Stärke, die sonst der der Kirche des Heiligen Lichtes gleichkommen könnte.

Siehe auch:http://diealdor.wikia.com/wiki/Kult_des_Vergessenen_Schattens
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 11:18

6. Verhältnis zur Horde

Für die Verlassenen ist die Horde nur Mittel zum Zweck!
Viele Verlassene dürften nicht vergessen haben, was die Horde zu Lebzeiten im 2. Krieg in Lordaeron anrichtete. Auch Trolle und Tauren werden wohl eher als wilde Tiere gelten und somit nur Mittel zum Zweck sein.
Bei den Blutelfen hingegen kämpfte man teilweise zusammen (z.B. in den Geisterlanden) und hat durch Sylvanas auch teilweise noch einen Draht, allerdings machte diese auch einmal recht deutlich, was sie in Wirklichkeit von "ihrem" Volk noch hält.
Die Goblins hingegen sind wohl weniger ein Problemfaktor, sondern am Ende durch deren korrupte Art oftmals hilfreich, ansonsten aber wenig mehr als die anderen Hordevölker.
Ein echter Verlassener traut am Ende doch nur seinem Volk und würde lieber hunderte der s.g. Verbündeten in den Tod schicken, wenn dies nur den Plänen der Verlassenen einen Schritt weiterhilft.

7. Verhältnis zur Allianz

Mit der Allianz herrscht Krieg, nachdem u.a. Varian erkannt hat, was aus dem alten Lordaeron wurde.
Die Verlassenen waren letzten Endes sogar der Ausschlag für das Aufflammen der Kampfhandlungen zwischen Horde und Allianz in den letzten Jahren, daran wird auch sicher nicht der gemeinsame Angriff gegen Garrosh etwas ändern.
Dazu sieht gerade das Reich Stormwind sich nach wie vor als Verteidiger der Allianz und der (noch lebenden) Bewohner des alten Lordaeron.
Die Zwerge und Gnome stehen als enge Bündnispartner sowieso den Menschen bei, dazu sind auch einige Zwerge beim Kampf um Lordaeron im 3. Krieg ums Leben gekommen.
Die Nachtelfen hassen auch alles, was nicht natürlich ist, dazu kommen diverse Experimente der Verlassenen in Ashenvale, sogar in einigen Grabhügeln von Druiden.
Auch die Draenei dürften nichts gegen eine Offensive gegen Untote haben und zwischen Gilneas und den Verlassenen herrscht seit Cataclysm ein grausamer Krieg in den Nordlanden von Gilneas.
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 11:19

8. Die Zukunft

Die Verlassenen waren bisher sehr erfolgreich, allerdings hat ihr Erfolg auch den Preis einer aktuell langen Grenze mit etwas unwägbaren Faktoren. Die Zweckverbündeten, allen voran die Orcs, sind mißtrauisch und verstimmt und Gilneas hält dem Angriff stand. Auch weiß niemand, ob die Passivität des Argentumkreuzzuges von diesem so geplant ist - könnte natürlich auch reine Spielmechanik sein - und ob nicht irgendwie die Armee von Stromgarde aus dem Outland mal wieder vorbeischaut. Und auch zwecks Nachwuchsklärung müssten die Verlassenen eigentlich immer weiter voranrücken.
Es bleibt ebenso spannend, in wie weit sich die Verlassenen rund um Sylvanas aus dem in MOP eher passivem Status erheben, nachdem durch Garroshs Taten keiner mehr so richtig auf diese achtet.
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Arakthe
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen   September 28th 2014, 11:20

9. Abschließende Tipps fürs Rp   Smile

Wie Eingangs erwähnt, bieten die Verlassenen viel Potenzial abseits der üblichen „Bin untot und daher eine rasende, fleischessende Bestie mit Namen Shadowrouge.

“Max Musterverlassener ist ein Wesen, dass zu Beginn des 3. Krieges ein normaler Bürger Lordaerons (Händler, Bauer, Handwerker, Soldat) war und gegen seinen Willen in die Reihen der Geißel gepresst wurde und viele Landsleute oder sogar eigene Freunde und Verwandten umbrachte. Seitdem er frei ist, hasst er die Geißel bis ins Mark und wünscht sich nur die Vernichtung eben jener.
Nach Arthas Tod muss nun Max entscheiden, ob er der Bansheekönigin in den neuen Weg folgt oder sich in ein Eckchen verzieht und dort am besten nie mehr auffällt.
Aber auch die Lebenden mag er nicht wirklich, da diese zum einen die Verlassenen jagen und zum anderen sie noch teilweise glücklich leben, während Max Musterverlassener einen Untod ohne Freuden führt. Er muss nie schlafen, im Grunde nicht essen und trinken und hat so viel Zeit für das gemeinsame Ziel. Manche Verlassenen führen so ein Leben, das auf das große Ziel ausgerichtet ist, andere agieren relativ planlos und schlagen ihre Zeit tot als z.B. Söldner. Auf jeden Fall bekam Max Musterverlassener mehr oder minder intensiv noch den 2. Krieg mit und weiß, was die alte Horde mit seiner Heimat angestellt hat, wobei neuer Hass doch auch oftmals den alten überdeckt.
Gefühle wie Freundschaft sind Max Musterverlassener allerdings fremd, daher braucht er auch keine ehrenvollen Kampfgefährten wie einen Orc, Troll oder Tauren oder gar guten Zusammenhalt mit den arroganten Blutelfen.
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